In Bilk und drumherum

In Bilk gibt es viel zu entdecken:

In Bilk gibt es viel zu entdecken:
Geschichtsträchtig beginnt unser Spaziergang durch Bilk an der Martin- / Ecke Bachstraße. Hier steht die älteste Kirche Düsseldorfs auf Bilker Gebiet.
Alt Sankt Martin. Schaut sie Euch mal an, sie ist klein, aber wirklich sehenswert.
Direkt daneben steht das letzte Relikt der Bilker Sternwarte; das Teleskop mit dem Herr Benzenberg und seine Mitstreiter die Bilker Planetoiden entdeckt haben. (Ja, glaubt es ruhig- es ist wahr: die sieben Planetoiden heißen in Astronomiekreisen tatsächlich ‚Bilker Planetoiden’.
Folgt man nun der Bachstraße, macht man einen Abstecher nach Unterbilk und findet linker Hand den Florapark. Obwohl auf dieser Seite Mediamarkt-süchtige Arcadenbesucher Einlass ins dazugehörige Parkhaus begehren und auf der anderen Seite Autoschlangen ihren Weg durch die Bilker Allee suchen, ist dieser kleine Park wahrlich eine Oase der Ruhe. Nachdem ihr den Park auf der anderen Seite wieder verlassen habt, schicken wir Euch nun ein kleines Stück durch Friedrichstadt. Ihr biegt von der Bilker Allee rechts in die Friedrichstraße ein und findet dort das 'Unlicht’. Der ‚fantastische Shop’ bietet eine große Auswahl an phantastischen Ideen zum Verschenken und selber behalten an. Von der Schreibfeder über mystischen Schmuck bis zur Mittelaltergewandung findet man hier alles. Auch die Auswahl an Met, Absinth und britischen Bieren dürfte in Düsseldorf unübertroffen sein. Weitere Infos erfahrt ihr unter
www.unlicht.com
Geht die FriedrichstraĂźe weiter und ihr kommt an einen der wichtigsten Verkehrs-
knotenpunkte Düsseldorfs. Am Bilker S-Bahnhof treffen diverse S-Bahnen, Straßenbahnen, Busse – und demnächst wahrscheinlich auch die Regio-Bahn – zusammen. Alles seit Jahrzehnten so eingerichtet, damit ihr so bequem wie möglich ins
Abraxas kommen könnt :-)
Eine Kreuzung weiter, kommt man an den Ludwig Hammers Platz (Das war ein DĂĽsseldorfer OberbĂĽrgermeister). Von dort gehen die Aachener-, Merowinger- und die BrunnenstraĂźe ab.
Bevor wir Euch durch die Brunnenstraße schicken, möchten wir Euch erstmal auf das BiBaBuze an der Aachenerstraße aufmerksam machen; eine sehr engagierte Buchhandlung, die sich auch durch ihre Lesungen auszeichnet.
Treibt’s euch in die Brunnenstraße findet ihr dort das Metropol; das älteste noch existierende Programmkino Düsseldorfs. Dort herrscht noch eine Atmosphäre wie früher. Nicht so ein Riesenkomplex, wie die großen Paläste, sondern klein und gemütlich. Weitere Infos hierzu findet ihr unter
www.filmkunstkinos.de . Von dort aus braucht ihr nur noch zweimal rechts abbiegen und ihr seid in der Merowingerstraße. Wenn es noch früh am Abend ist macht doch mal einen Abstecher zu den ‚Großstadthexen’; seit 2009 sorgen diese für die esoterische und spirituelle Grundversorgung in unserem Viertel.
Seid ihr durstig geworden? Wenn Euch jetzt nach einem Cocktail zumute ist, legen wir Euch unsere Nachbarn, die Bar Alexandra ans Herz.
Den Weg ins Abraxas solltet ihr alle kennen, wenn nicht, wird’s aber langsam mal Zeit, auf ein Bier, einen Whisky, einen Snack, zu einer Lesung, oder einer Musikveranstaltung bei uns reinzuschauen :-).

Da bekanntlich alle Wege nach Rom… äh, ins Abraxas natürlich, führen, möchten wir Euch noch einen zweiten Weg durch Bilk ans Herz legen. Diesmal wandelt ihr in gewisser Form auf den Spuren Bilks neuerer Geschichte und seiner Industrie(geschichte).
Wir beginnen an einem Samstagvormittag in Düsseldorfs traditionsreichster Eisdiele ‚Unbehaun’ auf der Aachenerstraße. Hier gibt’s noch hausgemachtes Eis, ohne künstliche Aromen. Bewaffnet mit einem Becher oder Hörnchen, macht ihr Euch auf zum Aachener Platz. Hier an der Ulenbergstraße, wird seit ca. 30 Jahren jeden Samstag ein Trödelmarkt abgehalten. Von Trödel bis Antik, von Vinyl bis CD, von Ü-Ei bis U-Dax und, und, und,
gibt’s dort alles, was das Sammlerherz begehrt.
Habt ihr Eure Runde dort beendet, überquert ihr eine kleine Brücke über die Münchenerstraße und folgt weiter der Ulenbergstraße. Dort findet ihr das alte Jagenberggelände, auch –nach einem seiner Architekten - Salzmannbau genannt.
Das alte Fabrikgelände sollte einst abgerissen werden, um Platz für neue Büroräume zu schaffen. Eine Bürgerinitiative konnte dies glücklicherweise verhindern; und so bietet dieser altehrwürdige Komplex heute eine Heimat für 85 bezahlbare Wohnungen, nebst Kunst- und Kultureinrichtungen. Nachsehen könnt ihr das auf
www.salzmannbau.com .
An der Himmelgeister Straße angekommen, wendet ihr Euch nach links und findet das Hermann-Smeets-Archiv der ‚Bilker Heimatfreunde’. Es ist nur Donnerstag vormittags geöffnet, aber man kann auch Termine nach Vereinbarung machen. Nähere Infos gibt’s unter Tel. 0211 – 33 40 42. Weiter die Himmelgeister Straße hinunter, gibt’s am Suitbertusplatz gleich drei Dinge fast auf einmal. Linkerhand findet ihr das alte
‚Auto-Becker-Gelände’, von dem wohl im Moment keiner so genau weiß, was damit geschieht. Direkt rechts von euch befindet sich die Kirche St. Ludgerus. Auch sie ist ein Bilker Urgestein und ist sicher einen Besuch wert. Werft ihr einen Blick in die Fruchtstraße fällt Euch die Papierfabrik Schulte-Söhne ins Auge. Eine Altpapierfabrik, die einst viel größer war - der alte Schornstein auf dem alten Auto-Beckergelände ist ein Relikt aus ‚Schultes’ großer Zeit – setzt heute auf Umweltfreundlichkeit und steht selbst bei den ‚Grünen’ hoch im Kurs.
Jetzt wird’s aber echt Zeit für ein Bier, oder?
Zum Abraxas braucht ihr nur noch durch die Brunnen- und KarolingerstraĂźe gehen, dann findet ihr uns seit ĂĽber 25 Jahren auf der MerowingerstraĂźe.
So welcome to the world of malt and honey…